Bericht aus Iserlohn

Christen danken Gott am Tag der Deutschen Einheit

Am 3. Oktober 2009, am Tag der Deutschen Einheit, haben sich zu einem Gottesdienst mit mehreren Gebetsteilen ca. 50 Personen zusammengefunden.

Oktober 2009, am Tag der Deutschen Einheit, haben sich zu einem Gottesdienst mit mehreren Gebetsteilen ca. 50 Personen zusammengefunden. Es wurde im Gottesdienst zurückgeblickt auf 20 Jahre friedliche Revolution, auf den Fall der Mauer und die dadurch mögliche Einheit Deutschlands. Eine junge Frau, die zur Zeit der Friedensgebete in Leipzig 13 Jahre alt war, beschrieb, wie ihr Vater an den Demo‘s teilgenommen hat und eine große Angst und Ungewissheit die ganze Familie durchzog über die Ungewissheit der Zukunft. Dankbar schilderte sie ihrer beruflichen Möglichkeiten, die ihr nach der Wende offen standen. Durch eine Lesung aus dem Buch „Wir sind dabei gewesen“ von Christian Führer, dem damaligen Pfarrer der Nicolaikirche in Leipzig, von der sich nach den Friedensgebeten bis zu 70.000 Menschen in Bewegung setzen, wurde die Zeit vor 20 Jahren sehr lebendig. Beeindruckend die Aussage, dass der damalige Staat mit allem gerechnet hat, aber nicht mir Kerzen und Gebeten.

Die Predigt beschäftigte sich mit dem Bibelwort aus Psalm 18: „Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen“. Anschließend wurde in mehreren Gebetszeiten für unser Land, für die sozialen Herausforderungen und für den Auftrag der Kirchen als Hoffnungsträger gebetet. Ein Gottesdienst, der viel Betroffenheit, aber auch Dankbarkeit erkennen ließ und zum Gebet in Dank und Fürbitte ermutigt hat.

Udo Schulte, Pfarrer

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