Bericht aus Dortmund

Gemeinden und Kulturen zusammenbringen

Inspiriere. – Treffen am Tag der Einheit

Plötzlich stand er im Foyer der Christuskirche. Der graue Bart hing ihm bis auf die Brust. Eine Hose hatte er nicht an. Über den Evangeliums Rundfunk hatte er von „inspiriere“ gehört. Für Nadja war sofort klar: „Für solche Menschen lebe ich in dieser Stadt“. Es war Zeit für eine Tasse Kaffee, ein paar nette Worte und ein Gebet. Mehr wollte der ältere Herr nicht. Und eine Hose schon mal gar nicht.

Die wäre aber wichtig gewesen, um beim Lobpreis nicht unangenehm aus dem Rahmen zu fallen. Ansonsten ging es Marie, Hanne-Marie, Maxwell und Sphiwe in ihrer Anbetung darum Gott zu in Freiheit zu begegnen. Und das kam an. Henrik meinte: „Ich konnte mich bewegen und die Arme heben wie ich wollte. Ich war ganz persönlich mit Jesus.“

Das Team des überkonfessionellen Stadtgebetes Dortmund hatten den Tag auf den Weg gebracht. Etwa 70 Dortmunder waren der Einladung gefolgt und ließen sich am Tag der deutschen Einheit in der Baptistengemeinde im Norden der Stadt inspirieren.

Einen großen Anteil daran hatten Peter Arthur und Harald Sommerfeld. Die beiden Pastoren aus Ghana und Deutschland tragen im Netzwerk Gemeinsam für Berlin dazu bei, Christen unterschiedlicher Gemeinden und Kulturen miteinander in Kontakt zu bringen.

Herausfordernde Frage

Für Sommerfeld ist dabei Eines wichtig: „Wenn du mit Jesus lebst, gehörst du zuallererst zum Volk Gottes. Wenn du das verstanden hast, kannst du dir einen Platz in einer bestehenden Gemeinde suchen.“

Es wurde deutlich, dass Gemeinden zusammen mehr erreichen können. Etwas, was  für die Stadt auch zählt. Das brachte Sommerfeld auf den Punkt. Er forderte die Teilnehmer heraus: „Fragt euch doch mal, was den Dortmundern fehlen würde, wenn es eure Gemeinde nicht mehr gäbe.“

Bei all dem ging es nicht darum sich mehr anzustrengen, sondern Dinge auf eine andere Weise an zu gehen. Dieser Gedanke sollte bereits innerhalb der Veranstaltung umgesetzt werden. Anne war überrascht: „Normalerweise sind solche Tage doch sehr anstrengend. Aber heute war alles sehr entspannt. Das habe ich schon lange nicht mehr so erlebt.“ 

    Weiter geht es am 14. Januar 2009. „Mutig leben“ heißt der Abend in der Marienkirche. Zwischen 19:00 Uhr und 22:00 Uhr geht es um Jesus, Lobpreis und viel Begegnungen. Und möglichst international soll das Ganze auch sein.

    Tom E. Laenger (Dortmund)



    Vorstand JESUS-TAG e.V.
    Hannelore Illgen (Vorsitzende)
    Bernd Oettinghaus
    Silvia Jöhring-Langert
    Geschäftsführerin
    Silvia Jöhring-Langert
    Geschäftsstelle
    Nepomukstraße 71a
    59556 Lippstadt
    Bankverbindung
    Jesus-Tag e.V.
    KD-Bank eG
    BLZ 350 601 90
    Konto-Nr.: 15 70 679 011
    Telefon  02941 – 76 75 6-7
    Telefax  02941 – 76 75 6-8
    Internet  www.JESUS-TAG.de
    E-Mail  info@gge-westfalen.de