Ein Blick zurück

Von Friedrich Aschoff

Die Geschichte des Gebetstages

Die Geschichte des Gebetstags für Deutschland beginnt lange vor dem 9. November 1989. Er hat eine seiner Wurzeln in den Gebeten der Friedensbewegung in der damaligen DDR. Aus ihnen sind – von Leipzig ausgehend – die Montagsdemonstrationen entstanden.


Friedrich Aschoff

Die Montagsdemonstrationen haben schließlich zur Öffnung der Berliner Mauer und zur Wiedervereinigung Deutschlands geführt.

Dieses Wunder hat auch uns im Westen noch einmal gezeigt, welche Kraft in den Gebeten liegt und dass Gott auf  aufrichtiges Gebet reagiert. In den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung hat es in Deutschland am Tag der deutschen Einheit, am 3. Oktober, immer wieder einzelne Dank- und Gebetstage gegeben. Sie fanden an vielen verschiedenen Orten statt.

Angeregt von Ortwin Schweitzer, der die Familienkommunität „Siloah“ kennengelernt hatte, welche in der Mitte Deutschlands, zwischen Eisenach und Gotha gelegen ist, wurde der Gedanke eines zentralen Gebetstages wieder intensiviert. Verschiedene Verantwortliche und Beter von den Gemeindekongressen trafen sich darum bei der Gemeinschaft „Siloah“ in Neufrankenroda in Thüringen, um gemeinsam auf Gott zu hören.

Was unserem Land fehlt

Dabei wurde ihnen deutlich, dass Gott den Gebetstag für Deutschland segnen will. Dieser sollte ein „Zeichen setzen“ für unser Land. Eine Beterin sprach aus: „Was unserem Land am meisten fehlt, ist Gottesfurcht!“ Eine neue Hingabe an Gott sollte durch das gemeinsame Gebet von Christen aus allen Konfessionen zum Ausdruck kommen.

Im Land der Reformation soll diese Einheit unter dem Kreuz sichtbar werden. Als Zeichen dafür wollten wir ein 12 Meter hohes Holzkreuz aufrichten, das weithin sichtbar ist und in der Dunkelheit angestrahlt wird. Ein Kreuz in der Mitte unseres Landes sollte zeigen, wer allein der Herr in Deutschland ist: Jesus Christus! Dies geschah beim Gebetstag  am 3. Oktober 2001. Ein Jahr später wurden die über tausend Steine, die aus allen Teilen Deutschlands mitgebracht worden waren, vor dem Kreuz zu einem Altar zusammengefügt und feierlich eingeweiht.

Wir warten darauf, dass Gott unser Land aufs Neue mit seinem guten, heiligen Geist erfüllt und wir dafür ein Zeichen sein dürfen! Dazu brauchen wir Beter, die in Treue und Beständigkeit, in Aufrichtigkeit und Gottesfurcht vor Gott immer wieder und unablässig für unser Land eintreten. Am 3. Oktober und darüber hinaus!

Friedrich Aschoff
Klosterlechfeld
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